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Malzfabrik-Nachrichten im Überblick

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Ritter der Kokosnuss
Freitag | 17. März 2017
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Ritter der Kokosnuss

Einen viralen Umschlag haben die Nachrichten rund um die Kokosnuss-Kanone gemacht. Neben der Polizei Berlin, N24 und Spiegel Online berichteten einige mehr über den Vorfall am 1. März auf unserem Areal.

 

In den Abenstunden wurde die Polizei alarmiert als in unserem Park laute Knallgeräusche hallten und Kokosnüsse durch die Luft flogen. Niemand wurde verletzt. Es handelte sich hier um einen Probelauf des Künstlers Julian Charrière, der gemeinsam mit einigen Studenten eine Kokosnuss-Kanone aus Metall gebaut hat. Diese Kanone funktioniert mit Druckluft und ist nicht als Waffe gedacht, sondern ein Kunstprojekt.

 

Bevor das Gerät in die Antarktis verschifft werden soll, wo es Teil der ersten Antarktische Biennale wird, erfolgte dieser Testlauf. Die Kanone trägt den Titel „The Purchase of the South Pole“. Über zwei Monate arbeitete Charrière in seinem Atelier auf der Malzfabrik an der eine Tonne schweren Kanone. Doch anstatt Kugeln sollte sie Kokusnüsse verschießen und auf den Klimawandel in künstlerischer Weise aufmerksam machen, der auch zu einer Waffe werden kann.

 

Ob Charrière seine Kanone zur Biennale präsentieren kann ist jedoch noch ungewiss, denn die Polizei beschlagnahmte diese und das Verfahren wegen illegalen Waffenbesitzes ist noch nicht beendet.

 

Wir wünschen dem Künstler viel Glück und eine erfolgreiche Biennale!

 

Copyright: Fotograf J. Charrière