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Malzfabrik-Nachrichten im Überblick

Unter Beschlag
Montag | 26. November 2018

Unter Beschlag

Die Fassade der Kastenmälzerei wurde für vier Tage ganz genau unter die Lupe genommen. Eine so genannte Schadenskartierung führte das „büro west“ aus, welches neben der Kartierung auch die denkmalpflegerische Beratung für den Bauantrag des Gebäudes übernimmt.

 

Mit Hilfe einer LKW-Arbeitsbühne fuhren die Mitarbeiterinnen von „büro west“ die Fassadenseiten an und klopften die Spaltklinker ab. Das beinhaltete das direkte Klopfen auf die vorhandenen Klinker. Wenn sich dieses Klopfen hohl anhört, dann haben sich die Spaltklinker bereits von der Fassade gelöst und müssen erneuert werden. Im Anschluss erfolgt eine Auswertung und Kartierung über die gelösten oder noch fest im Mörtelbett auf Ziegelschuttbeton befindlichen Spaltklinker. Das Ergebnis zeigt, an welchen Stellen die Fassade noch intakt ist und an welchen Positionen saniert werden muss.

 

Außerdem erfolgt im gleichen Zuge eine Betrachtung des Zustandes der Bestandsfenster.

 

Die Schadenskartierung ist die Basis für die weitere Planung an der Kastenfabrik-Fassade und gibt einen Aufschluss, ob außen oder innen gedämmt werden muss. In circa drei Wochen erhält das Architekten- und Bauteam der Malzfabrik den kompletten Bericht und mit den Erkenntnissen können die kommenden Schritte mit dem Denkmalamt abgestimmt werden. Die Kartierung ist eine Auflage des Denkmalamts.

 

Der gesamte Prozess wird auch weiterhin filmisch von breuerundsander dokumentiert, die bereits einen ersten Kurzfilm zur Kastenfabrik produziert haben.

 

Den Film gibt es hier>> zu sehen.